![]() |
Amerika Info | |||||||||||||||||||||||
|
Hier herrscht europäischer Standard im Gesundheitswesen. Arzthonorare sind sehr teuer. Impfungen: Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet (Pocken). Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, ist ratsam. Medizinische Einrichtungen, die in der Regel privat sind, und Medikamente stehen in ausreichendem Maße zur Verfügung. Impfungen: Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. Barfußgehen sowie das Betreten ungepflegten Geländes (Wälder, hoher Wiesen) sollte man wegen (vereinzelt gefährlicher) Zecken und giftigen Unkrauts ('poison ivy'), das heftige Ausschläge verursacht, vermeiden. Leitungswasser gilt in der Regel als gefahrlos trinkbar. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, ist ratsam. Für drogenhältige Medikamente ist die Mitnahme eines ärztlichen Attestes über die Notwendigkeit der Einnahme erforderlich. Durch das Auftreten des West-Nil-Virus in 35 Bundesstaaten und der Hauptstadt Washington D.C sollten besonders gefährdete Personengruppen (mit schwachem Immunsystem, Alte und Gebrechliche, Kleinkinder) Reisen vor allem in die südlichen Bundesstaaten, wie Louisiana, Mississippi, Georgia, Alabama und Texas, in Gebiete mit hoher "Moskitoverseuchung" (Gewässer, Teiche, Seen) tunlichst vermeiden. In den US-Südstaaten, wo heißes und feuchtes Wetter die Gelsenplage in diesem Jahr verschlimmerte, werden Gärten, Parks und Straßen mit Insektenvertilgungsmitteln besprüht. Der West-Nil-Virus wird durch Gelsen und Moskitos übertragen. Die Verwendung von Insektenschutzmitteln (Besprühen von Haut und Kleidung - manche Moskitoarten stechen durch die Kleidung hindurch) wird angeraten. Das Tragen von langen Hosen und langärmeliger Bekleidung, vor allem am frühen Abend, wird empfohlen. Es gibt weder eine Impfung noch ein Medikament gegen das West-Nil-Fieber. Die Behandlung besteht in der Linderung der Symptome. Bei Auftreten von Symptomen wie Fieber, Muskelschwäche und Kopfschmerzen, bei Verdacht auf Meningitis oder Enzephalitis oder eine Kombination der beiden Krankheiten (Symptome f. Meningitis: Fieber, Kopfschmerzen, steifes Genick, lichtempfindliche Augen, Symptome f. Enzephalitis: lichtempfindliche Augen, Konfusion, Delirium, Probleme beim Gehen und Sprechen) sollte eine umgehende ärztliche Untersuchung erfolgen. Das medizinische Niveau der Krankenhäuser, vor allem der Privatkliniken, ist im großen und ganzen zufrieden stellend. Gewisse lokale Unzulänglichkeiten lassen es jedoch als ratsam erscheinen, bei schwerwiegenden Erkrankungen in die Vereinigten Staaten auszuweichen. Medikamente sind im allgemeinen gut erhältlich. Impfungen: Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), wird jedoch für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und Tollwut empfohlen. Malariaprophylaxe für die südlichen Landesteile/Grenzgebiete zu Guatemala und Belize wird angeraten. Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Leitungswasser sollte im ganzen Land nicht getrunken werden. Obst und Gemüse sollten einer gründlichen Reinigung mit geklärtem Wasser und allgemein erhältlichen Desinfektionspillen unterzogen werden. Vom Genuss roher, im Boden oder bodennah wachsender Pflanzen (Erdbeeren, Radieschen) ist überhaupt abzuraten. Die Einnahme von Speisen und offenen Getränken in kleineren, bescheidenen Restaurants oder an Straßenrändern ist für Europäer risikoreich. Vom Genuss einheimischer Spezialitäten (ungekochte Meeresfrüchte) u.ä. sollte wegen des Cholera- und Typhusrisiko, vor allem im Sommer, Abstand genommen werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird empfohlen. Aufgrund der Höhenlage ist unter Umständen auch ein Kreislaufmittel erforderlich. In Teilen Mexikos tritt regelmäßig Dengue-Fieber auf. Die Krankheit breitet sich in der Regenzeit v.a. in tiefer gelegenen Gebieten stark aus. Die Krankheitsüberträger sind Stechmücken, insbesonders "Aedes Airitus". Die Erkrankung ähnelt in ihrer harmlosen Form einer Grippe und klingt normalerweise nach ca. 1 Woche wieder ab. Symptome sind Bauchbeschwerden, Erbrechen, Blutungen der Nase und des Zahnfleisches, Ohnmachtzustände und Abgeschlagenheit. Bei Auftreten solcher oder ähnlicher Symptome sollte unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Vor Selbstbehandlung mit Acethyl-Salicyl-säurehältigen Medikamenten, wie z. B. Aspirin, wird seitens der Gesundheitsbehörden abgeraten. Der Krankheitsverlauf, vor allem bei der mit Blutungen verbundenen Krankheitsvariante, kann in seltenen Fällen tödlich enden. Es wird Reisenden empfohlen, bei Besuchen im betroffenen Gebiet strenge Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: Wirksamer Insektenschutz, den ganzen Körper abdeckende Kleidung, Hotels mit Klimaanlage und/oder nächtens Moskitonetze. Eine Impfung gegen die Krankheit gibt es nicht.
Copyright © Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten |
|
||||||||||||||||||||||